Vanessa Kortegast

Vanessa Kortegast (ehem. Päplow) ist studierte Medienpädagogin und arbeitet seit 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik. Im Rahmen ihrer Tätigkeit untersucht sie die Gestaltung von Veränderungsprozessen in Zeiten der Digitalisierung im Bereich der beruflichen Bildung.


Forschungsinteresse und Arbeitsschwerpunkte

  • Möglichkeiten einer pro-aktiven Mitgestaltung beruflicher Bildung und Arbeit im 21. Jahrhundert
  • Veränderte Kompetenzbedarfe und entsprechend förderliche Lehr-/Lernkonzepte
  • Handlungsoptionen von Schulleitungen beruflicher Schulen im Kontext des digitalen Wandels

Curriculum Vitae

seit 05/2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Technischen Universität Hamburg, ITBH (G3) Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik.

10/2019 – 08/2020
Ausbildung zur zertifizierten Mediatorin am Institut für Mediation, Konfliktmanagement und Ausbildung.

08/2017 – 04/2018
Freie Mitarbeiterin im Referat Medienpädagogik am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg.

10/2015 – 04/2018
Master of Arts: Medien- und Kommunikationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig.

09/2012 – 09/2015
Bachelor of Arts: Medienmanagement an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

08/2010 – 06/2012
Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation.


Ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Promotion „Schulleitungen berufsbildender Schulen im Kontext des digitalen Wandel“ (seit 2019)
Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die Gestaltungsmöglichkeiten von Schulleitungen berufsbildender Schulen am Beispiel des digitalen Wandels offenzulegen, um die Möglichkeiten der pro-aktiven Mitgestaltung vor dem Hintergrund sich wandelnder Anforderungen aufzudecken.

Openness im Handeln von Lehrenden (Kortegast & Watolla, 2020)
Im Rahmen von Open Education entstehen neue Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte, welche sich u.a. in der Handlung des Teilens zeigen. Aufbauend auf etablierten didaktischen Planungsmodellen wird eine Skizze für den «Gesamtkomplex offener Lerneinheiten» aus der Perspektive von Lehrkräften vor dem Hintergrund von Openness vorgestellt.
Methodenkonzept „Vom Nowland zum Nextland“ (Päplow, Röwert, Ladwig & Klaffke, 2020)

Das Methodenkonzept „Vom Nowland zum Nextland“ wurde entwickelt, um Organisationen bei digitalen Transformationsprozessen zu unterstützen. Die frei nutzbare Methode arbeitet mit Begriffen und Symbolen, die es allen Organisationsmitgliedern erlaubt, pro-aktiv und zukunftsorientiert Prozesse des Kulturwandels zu beschreiben und damit einen ersten Schritt in Richtung Gestaltung zu gehen.

Netzwerk Digitales Lernen in der Luftfahrtindustrie der Metropolregion Hamburg (2018-2020)
Das Netzwerk unterstützt und begleitet Akteur:innen aus kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Gestaltung des digitalen Strukturwandels in ihrem Unternehmen. Dafür werden die Aspekte Technik, Arbeit und Bildung gemeinsam in den Blick genommen und ganzheitlich bearbeitet. Die Handreichung zur Arbeitsprozessanalyse (Klaffke & Päplow, 2020) im Projekt DigiNet.Air ist ein Angebot zur Unterstützung und Begleitung der Unternehmen.

Alle Veröffentlichungen unter https://orcid.org/0000-0003-4228-2600/


Lehraktivitäten

In den Lehrveranstaltungen werden Methoden und Konzepte aus dem Bereich des agilen Lernens (bspl. eduScrum) eingesetzt. Ziel ist es dabei, neben Fachkompetenzen auch die Kommunikation, die Kreativität, die Kollaboration und das kritische Denken der Seminarteilnehmer:innen zu fördern.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Thema für Ihre Abschlussarbeit sind, dann können Sie mich gerne kontaktieren.


Gremien und Netzwerke

  • Ausschuss für Gleichstellung der TUHH (2021-2023)