Aktuelles

Prof. Mayrberger und Prof. Knutzen stellen die HOOU auf der Campus-Innovation 2017 vor

Wie lernen wir in Zukunft? Das Beispiel "Hamburg Open Online University – HOOU"


Inwiefern verändert sich die akademische Lernkultur und welchen Beitrag kann die Hamburg Open Online University (HOOU) hier leisten?

Die gemeinsame Keynote von Prof. Dr. Kerstin Mayrberger (Universität Hamburg) und Prof. Dr. Sönke Knutzen (Vizepräsident Lehre, TU Hamburg) geht in einem ersten Schritt getreu dem HOOU-Motto „Wie lernen wir in Zukunft?“ auf didaktische, technische, soziale und organisatorische Entwicklungsrichtungen ein, die entlang einer Grundhaltung von Öffnung bzw. Openness für das Lernen von Morgen relevant sind. In einem zweiten Schritt werden vor dem Hintergrund der Beta-Version der HOOU-Plattform und der geplanten Weiterentwicklungen anhand ausgewählter Beispiele konkrete Besonderheiten und Ansprüche der HOOU illustriert und exemplarisch erörtert inwiefern die HOOU einen Beitrag zum avisierten Kulturwandel leisten kann.

Diese Vortragsaufzeichnung wurde durch das Team Lecture2Go vom Regionalen Rechenzentrum der Universität Hamburg erstellt:


Im Interview: Prof. Dr. Sönke Knutzen

Prof. Dr. Sönke Knutzen spricht über die Veränderung der Lernkultur in digitalen Zeitalter und den Beitrag der Hamburg Open Online University:

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12 Forderungen, das Berufsschullehramt zu innovieren

Ergebnisse aus dem Innovationsnetzwerk


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Die berufliche Bildung besitzt aktuell einen existenziellen Mangel an qualifizierten Lehrkräften, insbesondere in den gewerblich-technischen Fachrichtungen. Vor diesem Hintergrund hat der Stifterverband 2016 mit Unterstützung der Wilo Foundation ein Innovationsnetzwerk Lehramt an Beruflichen Schulen gegründet.
Ziel der Netzwerkarbeit war es, gemeinsam mit Hochschul-, Ministerial- und Verbandsvertretern
geeignete Maßnahmen zu identifizieren, um die Ausbildungswege für das Lehramt an Beruflichen Schulen attraktiver zu gestalten und dauerhaft mehr Nachwuchs zu gewinnen.
Als Ergebnis wurde 12 Forderungen formuliert, die zunächst in einer Arbeitsgruppe des Innovationsnetzwerks erarbeitet wurden. Insgesamt bleiben die Forderungen auch innerhalb des Netzwerkes umstritten.
Dennoch hat das Netzwerk diesen Katalog anlässlich des Tags der Bildung 2017 veröffentlicht, um Denkanstöße zu geben und mit allen Verantwortlichen in einen breiten Diskussionsprozess zu treten.

Die Ergebnisse sehen Sie hier:
Webseite des Stifterverbandes

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A pill to fall out of love, a robot to take care of the elderly: When does enhancement go too far?

A short review of the workshop „Ethics and Technology: Some Issues“


On November 15th, 2017 the workshop „Ethics and Technolgy: Some Issues“ discussed the main controversies concerning technological development and ethics. At the institute for technical education and university didactics the three guest speakers Mario De Caro, Mirko D. Garasic and Steffen Steinert provided insights in the various topics considering thechnological deleopment and ethical issues. Not only students, academics and others gathered to discuss and exchange ideas, even Sunny (originally Nao), an autonomous, programmable humanoid robot developed by Aldebaran Robotics, was there to announce Isaac Asimov's "Three Laws of Robotics".



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Starting the Workshop, Mario de Caro, Professor in Moral Philosophy (Roma Tre University/Tufts University) introduced the audience to the topic of „Sociopsychology and neuroscience vs. Responsibility“ and brought up the question on how to value someones moral behaviour. In safe situations it is often easy to act morally correct, to follow ethical norms and values. But what about unsafe situation, what about situations, that don’t seem fair to us? If we don‘t act morally correct, doesn‘t our action still have a very important value to ourselves? And how should we programm or teach robots to act morally correct if we ourselves sometimes fail to do so?

Tying into this discussion Mirko D. Garasic, Research Scholar (UNESCO Chair in Bioethics and Human Rights) then continued the workshop with his presentation on brain enhancement and its effects on our relationships. It opend up an inspiring discussion on how far the enhancement of ourselves should go. To what extend is it justifiable to prevent (negative) emotional experiences from occurring or to cure them in case they alredy exist? For example by takig a love drug. Just imagine being heartbroken and able to cure your sadness by taking a pill that makes you fall out of love again. What would this kind of drug do to soldiers that are far away from their loved ones, risking their lives? And what would then be their difference to robots?

Steffen Steinert, PhD Candidate, (Ludwigs-Maximilians-Universität München) too discussed the difference, or let’s say similarity, of humans and robots and what part they already and will play in our social world. Do we want robots to take care of our elderly? Do we want streets full of self-driving-cars? Those and further questions led to a very interessting discussion on what kind of rights robots should or shouldn’t be given and to what extend technical intelligence could be a threat to our society.

The workshop Ethics and Technology: Some Issues is linked to the project Tekethics. which is an open learning project of Hamburg University of Technology (TUHH) in cooperation with the UNESCO Chair in Bioethics and Human Rights in Rome, the IMT School for Advanced Studies in Lucca and funded by the Hamburg Open Online University (HOOU, hoou.de). It aims to introduce people to the main controversies in contemporary bioethics, especially to those concerning the intersection between ethics and technology. Therefore there will be an extra chapter to the project regarding the outcome and discussions of this workshop. You can find more information here: https://tekethics.rz.tuhh.de

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  1. Jahrestreffen VDI Betriebsingenieure

Trends, Konzepte, Praxislösungen in einer digitalen Welt


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Wie muss die Aus- und Weiterbildung bei Betriebsingenieuren in einer digitalen Zukunft aussehen? Auf dem 8. Jahrestreffen der Betriebsingenieure in Frankfurt wurden Themen wie Digitalisierung von (Alt-) Anlagen und Praxislösungen für die betrieblichen Anwender diskutiert. Gerade die Vernetzung und die interdisziplinäre Arbeit sowie der Einzug digitaler Technologien stellen die Unternehmen in der chemischen Industrie vor große Herausforderungen.

Der Aufbau von geeigneten Qualifizierungsmaßnahmen und vor allem die wiss. Weiterbildung ist hierbei ein wichtiges Feld für die TUHH aktiv zu werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des VDI:
https://www.vdi.de/index.php?id=56843

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HOOU-Projekte hautnah und in Aktion erleben

Auch die Hamburg Open Online University ist bei der Nacht des Wissens 2017 vertreten


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Zur Nacht des Wissens am 4. November 2017 öffnen erneut mehr als 50 Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen in Hamburg und der Metropolregion ihre Türen. Mit dabei: Die Projekte der Hamburg Open Online University an der TUHH.

Ab 17 Uhr beginnt im Gebäude Q das Experimentieren, Tüfteln und Rätseln. In den drei Etagen haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich zu Themen wie Nachhaltigkeit, Mikrobiologie und naturwissenschaftlichen Alltagsphänomenen zu informieren und das eigene Wissen zu testen.

Neben den drei Projekten MikiE, RUVIVAL und Kniffelix der Hamburg Open Online University (HOOU) sind auch die Kinderforscher der TUHH und das Institut selbst mit einigen Angeboten vor Ort.

Das Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik befindet sich in Gebäude Q, am Irrgarten 3-9, 21073 Hamburg.
Weitere Informationen zum Programm der Nacht des Wissens 2017 an der TUHH im angehängten Flyer und unter:

https://www.tuhh.de/tuhh/uni/aktuelles/nacht-des-wissens.html

https://intranet.tuhh.de/aktuell/pressemitteilung_einzeln.php?id=11300&Lang=de

Weitere Informationen zur Hamburg Open Online University unter: https://www.hoou.de/

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Ethics and Technology: Some Issues

Workshop am 15. November 2017 | 14-18 Uhr


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Wann geht die Optimierung des Menschen mit Hilfe wissenschaftlicher und technischer Mittel zu weit? Sollten wir uns vor künstlicher Intelligenz fürchten? Und inwiefern haben wir im Rahmen technologischer Entwicklungen für die Natur Verantwortung zu tragen?

Der Workshop “Ethics and Technology: Some Issues” lädt am 15. November 2017, 14-18 Uhr, im Foyer des Instituts für Technische Bildung und Hochschuldidaktik, am Irrgarten 3-9 (Q), 21073 Hamburg zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit den Themen Ethik und technische Entwicklung ein. Es diskutieren:

  • Mario De Caro, Professor in Moral Philosophy (Roma Tre University /Tufts University)
    Zum Thema „Sociopsychology and neuroscience vs. responsibility"
  • Mirko D. Garasic, Research Scholar (UNESCO Chair in Bioethics and Human Rights)
    Zum Thema „Brain Enhancement: What Does It Mean for Our Relationships?”
  • Steffen Steinert, PhD Candidate, (Ludwigs-Maximilians-Universität München)
    Zum Thema „Roomba, Drones and Terminator - The ethical implications of robotic technology”

Die offene Veranstaltung findet in englischer Sprache statt und ist kostenfrei.

Um Anmeldung wird gebeten unter: https://community.tuhh.de/t/workshop-ethics-and-technology-some-issues/665
Inhaltlich ist der Workshop an das Projekt Tekethics der Hamburg Open Online University (HOOU, hoou.de) angelehnt, welches sich zum Ziel setzt, ethische und moralische Aspekte in Bezug auf technologische Entwicklungen zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Das Partnerprojekt des UNESCO-Lehrstuhls für Bioethik und Menschenrechte, der Technischen Universität Hamburg und der IMT School for Advanced Studies Lucca basiert auf einem Onlinekurs, der offene Bildungsmaterialien zur Verfügung stellt und mit der Moderation von Prof. Mirko Daniel Garasic den gemeinsamen Diskurs zu Themen der Technik und Ethik anregt. Weitere Informationen unter https://tekethics.rz.tuhh.de.



Ansprechpartnerin
Dr. Tina Ladwig
Technische Universität Hamburg
Am Irrgarten 3-9 (Q)
21073 Hamburg
Tel: 040-428 78 4225
tina.ladwig@tuhh.de

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Bildung für eine digitalisierte Lebens- und Arbeitswelt

E-Learning-Konferenz 2017 in NRW


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v.l. Michael Korff (Datenverarbeitungszentrale, FH Bielefeld), FH-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Dr. Karin Ilg, Dr. Barbara Getto, Prof. Dr. Berthold Stegemerten, Prof. Dr. Sönke Knutzen und Martin Rademacher.

Foto: Katharina Stupp


Selbstfahrende Züge und Autos, automatisierte Fertigung in der digitalen Fabrik, immer mehr Heterogenität der Bildungsvoraussetzungen an immer größeren Universitäten – Digitalisierungsprozesse schaffen neue Voraussetzungen für Studium und Lehre an den Hochschulen. Welche Strategien und Konzepte können angesichts dieser Entwicklungen nötig, möglich, angemessen und hilfreich sein?

Unter dem Titel „Digitale Fachlehre an Hochschulen“ bot die E-Learning-Konferenz 2017 an der Fachhochschule (FH) Bielefeld Gelegenheit, die aktuelle Diskussion in den Blick zu nehmen und nach vorne zu schauen. Veranstalter waren die FH Bielefeld, die Geschäftsstelle E-Learning NRW und das Hochschulforum Digitalisierung. Gut 130 Teilnehmende waren der Einladung gefolgt.

Eröffnet wurde die Konferenz mit einer Keynote von Prof. Dr. Berthold Stegemerten, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Niederrhein, in der er ausführte, wie das digitalisierte Arbeits- und Berufsleben andere Kompetenzen von Hochschulabsolventinnen und -absolventen erfordere. Zugleich hätten sich die Eingangskompetenzen der Studienanfänger-innen verändert. Wie ist das Studium unter diesen Rahmenbedingunghen zu entwickeln? Hochschulen müssen neue strategische Handlungsfelder definieren, wie zum Beispiel zeitgemäße Lehr-und Lerninstrumente, die Individualisierung von Studium und Lehre oder die technische Infrastruktur.

„Digitalisierung der Lehre. Herausforderung und Chance“ – der zweite Keynote-Speaker, Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident Lehre und Leiter des Instituts für Technische Bildung und Hochschuldidaktik an der Technischen Universität Hamburg, machte klar, dass Bildung im Sinne von Vorbereitung auf eine digitalisierte Welt auch eine „Frage der persönlichen Flexibilität, sich häufig im Leben neu zu erfinden“ sei. Innovationen verlaufen disruptiv: Uber verdrängt Taxis, Airbnb verdrängt Hotelketten, Streaming verdrängt Tonträger. Für Knutzen könnten Ansätze wie forschendes Lernen zu Kompetenzen führen, die Studierende auch in der „Welt des Unbekannten“ Wissen und Forschungsmethoden neu erschließen lassen. Virtuelle Labore, Flipped-Classroom-Konzepte und andere mediendidaktische Ansätze seien dabei die Mittel der Wahl. Knutzen schloss mit einem Blick auf internationale Perspektiven: das Learning Center im spektakulärsten Gebäude der Nanyang Technological University Singapur, der Learning Garden in der Chinese University of Hong Kong Library, der Lifelong Kindergarten am MIT Media Lab. Knutzens Appell: „Mitmachen und mitgestalten und nicht abwarten, was passiert.“

Nachmittags standen acht Workshops auf dem Programm, in denen Lehrende und Mitarbeitende überwiegend aus NRW, aber auch vom Harburger ZLL, ihre Praxisansätze und Erfahrungen im Bereich digitaler Lehre zur Diskussion stellten. Die Themen reichten vom E-LearningNRW-Zertifikat für Lehrende über den Einsatz agiler Projekttools in der Lehre und die Öffnung von Hochschulbildung für Geflüchtete durch digitale Lehr-Lernszenarien bis zu Flipped Classroom, Videos und Gamification.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: Bildung für eine digitalisierte Lebens- und Arbeitswelt


Text (gekürzt): Dr. Karin Ilg

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Die Hamburg Open Online University (HOOU) ist online!

Was möchtest Du heute lernen?


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Das digitale Kooperationsprojekt Hamburg Open Online University (HOOU) aller staatlichen Hamburger Hochschulen und des UKE ist am 19. September 2017 mit einer ersten prototypischen Version ans Netz gegangen. Die Kernidee der HOOU ist, dass die Hamburger Hochschulen auf einer gemeinsamen Plattform innovative, digitale Lernformate entwickeln, die Studierenden und interessierter Öffentlichkeit gleichermaßen zur Verfügung stehen. Der Prototyp dieser selbstentwickelten digitalen Hamburger Wissenschaftsplattform stellt unter hoou.de nun erste konkrete Lernangebote und Materialien zur Verfügung. Die Technische Universität Hamburg (TUHH) ist mit insgesamt neun Lernangeboten vertreten.

Wissen teilen und gemeinsam vervielfachen, neue Ideen entwerfen und Projekte entwickeln: Mit ihrem interdisziplinären und hochschulübergreifenden Konzept regt die HOOU zu Austausch und Kollaboration im Lehr- und Lernprozess an und eröffnet neue Bildungswege, wie auch der erste Bürgermeister Olaf Scholz betont:

„Unter dem Dach der Hamburg Open Online University versammelt sich die vielfältige Hamburger Hochschullandschaft und bietet Studierenden aller Hochschulen die Möglichkeit, miteinander in interaktiven Projekten zu lernen, zu forschen, zu diskutieren und Lösungen zu entwickeln. Sie nutzt die neuen Freiräume der Digitalisierung für innovative eLearning-Formate und vertieft so auch den Austausch der Hamburger Hochschulen und der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen untereinander. Zugleich macht die HOOU Lehrangebote für jedermann zugänglich. Es ergeben sich neue Bildungschancen und Wissenszugänge.“

Ein Beispiel für jene Öffnung neuer Bildungschancen bietet unter anderem das Projekt Hop-on [Help for Orientation in the Professional System – Online for Newcomers] an dem das Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der TUHH beteiligt ist. In Kooperation mit dem Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ermöglicht das Lernangebot mit zwei Instrumenten – einem Fahrplan und einem erläuternden GitBook – erwachsenen Neuankommenden, sich im Bildungs- und Arbeitsmarktsystem zu orientieren, Wege zum Abschluss sowie Beratungsmöglichkeiten zu entdecken.

Der Senat unterstützt die HOOU auch in ihrer weiteren Projektphase von 2017 bis Ende 2018 mit rund 8,86 Millionen Euro. Für die erste Projektphase von 2015 bis 2016 hat der Senat 3,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Auf viele weitere, spannende HOOU-Projekte und eine tolle, gemeinsame Zeit!


Erfahren Sie mehr unter:
hoou.de
Pressemitteilung der BWFG

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Lehrangebote im Wintersemester 2017/18

Vorschau der Lehrangebote


Die Vorschau über die Lehrangebote im Wintersemester 2017/18 sind ab sofort für die Studiengänge Medientechnik, Elektrotechnik-Informationstechnik und Arbeitslehre/Technik online einsehbar. Es wird keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angebote übernommen. Verfügbarkeit, Termine und Zulassungsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte dem Vorlesungsverzeichnis oder STiNE.

Sie können die spezifischen Pläne nachfolgend als PDF laden:

  1. Vorschau Lehrangebot Medientechnik WiSe 2017/18
  2. Vorschau Lehrangebot Elektrotechnik-Informationstechnik WiSe 2017/18
  3. Vorschau Lehrangebot Arbeitslehre/Technik WiSe 2017/18

Achtung : Neues Anmeldeverfahren zu den Nicht Technischen Wahlpflichtkursen der TUHH!
Bitte entnehmen Sie die Informationen zum neuen Anmeldeverfahren dem folgenden PDF Dokument

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Digitale Medien in der Ausbildung für tiermedizinische Fachangestellte

Ein digitales Portfolio zur Lernreflexion und für den Ausbildungsnachweis


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Screenshot: ITBH

In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Beruflichen Schule für medizinische Fachberufe auf der Elbinsel Wilhelmsburg (BS15), der Technischen Universität und der Tierärztekammer wird derzeit ein digitales Portfolio für die Ausbildung von Tiermedizinischen Fachangestellten eingesetzt und erprobt.
Das digitale Portfolio ist ein Tool des Kompetenzwerkstatt Konzeptes für die Berufliche Bildung, das am Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der Technischen Universität Hamburg entwickelt wurde und stets aktualisiert und angepasst wird.
Das Portfolio ist dabei mehr als ein digitales Berichtsheft, es werden die zentralen Aufgabenbereiche eines Berufs mit ihren typischen Arbeitsprozessen dargestellt. Dadurch erhalten die Auszubildenden einen guten Überblick über ihren Beruf. Das Portfolio unterstützt dabei, die individuellen ihre Erfahrungen im Beruf, an unterschiedlichen Lernorten zu dokumentieren und zu ordnen. Im Unterrichtszusammenhang können dabei individuelle Schwerpunkte bewusst erkannt und gefördert werden. Die Auszubildenden erhalten so einen Überblick über ihren Leistungsstand und ihren Lern- und Entwicklungsprozess, die Fortschritte werden graphisch visualisiert. Dabei dient das Portfolio gleichzeitig als digital geführter Ausbildungsnachweis.
Hier ist der Link zur Entwicklungs- und Demoplattform, auf dem Sie sich registrieren und die Funktionalität testen können. Die Registrierung ist kostenfrei.

Der Link zum Portfolio

Für die tiermedizinischen Fachangestellten wurde eine eigene Installation angelegt, die nun im Gemeinschaftsprojekt erprobt und evaluiert wird. Die Portfolio-Arbeit wird durch dieses Tool unterstützt und durch verschiedene Ausgabemöglichkeiten kann dabei der Lernfortschritt reflektiert werden.
Die Tierärztekammer nutzt die Ausgabefunktion der Einträge als digitalen Ausbildungsnachweis, eine spezielle Vorlage und Struktur dafür wurde bereits erarbeitet.
Ansprechpartner bei Fragen zur Nutzung des digitalen Portfolios bitte an:

Dr. Henning Klaffke, Forschungsleiter, Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der Technischen Universität Hamburg

Die Entwicklungsarbeit und operative Umsetzung ist dabei maßgeblich von Frau Barbara Knauf durchgeführt worden. Für inhaltliche Fragen können Sie gerne Frau Knauf hierüber kontaktieren:

Barbara Knauf, wiss. Mitarbeiterin, Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der Technischen Universität Hamburg

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